Live gespielte Lieder wurden auf den folgenden Alben veröffentlicht:
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Pantera wurde 1981 in Arlington, Texas, von den Brüdern Vinnie Paul (Schlagzeug) und"Dimebag" Darrell Abbott (Gitarre) mit dem Sänger Terry Glaze und dem Bassisten Tommy Bradford gegründet, wobei letzterer 1982 durch Rex Brown ersetzt wurde. Nach drei Glam-Metal-Alben in den 1980er Jahren ersetzten Pantera 1986 Glaze durch Phil Anselmo und gingen 1988 zum Power Metal über. Ihr Major-Label-Debüt "Cowboys from Hell" (1990) war ein Pionier des Groove-Metal-Subgenres und verhalf ihnen zum Ruhm. Mit "Vulgar Display of Power" (1992) und "Far Beyond Driven" (1994), das Platz 1 der Billboard 200 erreichte, wurden Pantera für immer zu den Ikonen der Metal-Musik. Sie verkauften daraufhin weltweit etwa 20 Millionen Platten.
Mitte der 1990er Jahre wurde es jedoch unruhig, als Anselmo so starke Rücken- und Gliederschmerzen hatte, dass er süchtig nach Heroin wurde. Er konzentrierte sich mehr auf Nebenprojekte wie Down und Superjoint Ritual. Während Pantera 1996 "The Great Southern Trendkill" und 2000 "Reinventing the Steel" veröffentlichte, ging die Band 2001 in eine Pause, nachdem sich die Konflikte verschärft hatten. Die Band löste sich 2003 offiziell auf.
Eine Tragödie ereignete sich am 8. Dezember 2004, als Nathan Gale Dimebag Darrell auf der Bühne bei einem Auftritt seiner neuen Band Damageplan erschoss. Vinnie Paul starb am 22. Juni 2018 im Alter von 54 Jahren an Herzversagen. Im Juli 2022 wurde bekannt gegeben, dass Anselmo und Brown Pantera für ihre erste Tournee seit mehr als 20 Jahren wieder zusammenführen würden. Das wiedervereinigte Lineup umfasst auch Zakk Wylde an der Gitarre und Charlie Benante am Schlagzeug als Ersatz für die Abbott-Brüder. Die neue Formation gab ihr Live-Debüt im Dezember 2022 mit einer Reihe von Shows in Mexiko, Chile, Brasilien und Kolumbien. Eine Europatournee folgte im Mai-Juni 2023.
Obwohl es Gerüchte über mögliche neue Musik der neu formierten Pantera gab, wurden einige Festival-Termine in Deutschland und Österreich im Jahr 2023 abgesagt, nachdem Anselmo in der Vergangenheit rassistische Sprüche und Nazi-Grußformeln benutzt hatte. Die Reunion-Tournee soll bis ins Jahr 2025 andauern, einschließlich der ersten Tournee in Großbritannien und Irland seit mehr als zwei Jahrzehnten.
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